Welpenstube - vom Mühlenesch

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Die Welpenstube
Geburt
Am 03.06.2022 um 12:00 Uhr kam der C-Wurf per Kaiserschnitt zur Welt. Alle sieben Welpen sind wohl auf und Bounty hat den Eingriff auch sehr gut überstanden. An dieser Stelle möchten wir uns bei Allen bedanken, die Bounty die Daumen gedrückt haben. Insbesondere gilt unser Dank der Tierärztin und ihrem Team. Durch den regelmäßigen Kontakt zur Tierärztin und beherztes Handeln konnten alle Welpen und Bounty rechtzeitig versorgt werden.
1. Woche
Bounty und ihre 7 Zwerge haben sich alle gut von dem Kaiserschnitt erholt. Kurz nach der Geburt wurden alle Welpen noch mit etwas Welpenmilch per Flasche versorgt da Bounty noch etwas geschont werden sollte und Milch noch nicht genug da war. Bounty fand das nicht lustig und versuchte immer in den Sauger zu beißen. Abends durften immerhin schon zwei Welpen gleichzeitig die mütterliche Milchbar genießen. Am nächsten Morgen bestellten Alle gleichzeitig Milch und konnten bedient werden. Kontinuierlich steigerten die Zwerge ihr Gewicht. Bounty ist super entspannt bei der Milchausgabe und im Verhalten zu ihren Kindern. Sie reagiert auf den leisesten Ton auch wenn sie sich mal eine Auszeit außerhalb der Box gönnt.
2. Woche
Am 10. Tag hatte Bounty einen Nachsorgetermin bei unserer Tierärztin. Alle restlichen Fäden vom Kaiserschnitt wurden entfernt. Bounty ließ sich alles ruhig gefallen und bekam dafür viele schmackhafte Leckerlie. Die Welpen haben Alle ihr Geburtsgewicht mittlerweile verdoppelt. Am 11. Tag wurden die Krallen geschnitten. Noch verhielten sich die Welpen dabei sehr entspannt. Ab dem 13. Tag öffneten einige ihre Augen. Die ersten Ausbrechversuche gab es auch schon. Schnell wird gestapelt, Gruppenkuscheln, ungünstig für den der unten liegt. Der Oberste schnuppert Höhenluft und kann das Kissen erklimmen. Bounty´s Milchbar hat rund um die Uhr geöffnet und wird auch gut angenommen. Um den Betrieb aufrecht zu erhalten, werden öfters Pausen gemacht von Bounty für die Aufnahme von Futter in Form von Fleisch & Co und reichlich Welpenmilch.  Ab und an eine Ruhepause ist auch möglich. Diese Zeit nutzt Oma Ciba schnell um sich um ihre Enkelkinder zu kümmern.
3. Woche
Die sieben Zwerge wurden einschließlich Mama u. Oma am 19. Tag entwurmt. Tat gar nicht weh. Schmeckte nur nicht. Keiner bekam Durchfall oder Erbrechen. Alle genießen es  zu jeder Zeit eng angekuschelt Mama zu spüren und gleichzeitig den Durst zu löschen.  Leider hatte dies am 21. Tag ein abruptes Ende. Bounty bekam eine  Gesäugeerkrankung und  noch am selbigen Tag von unserer Tierärztin mit allem Notwendigen versorgt. Um die Welpen nicht zu gefährden wurde die Milchbar geschlossen. Die fanden das gar nicht lustig. Jetzt soll die Milch aus einem Sauger kommen -  ne Leute so geht das nicht. Ist doch ungemütlich. Wir wollen Mama! Wir haben Hunger. Nächster Versuch alle gemeinsam bekommen aus einer Schale lauwarme Welpenmilch.  Super, kann man durchlaufen. Zur Belohnung gab es auch noch etwas Tatar. Mampf schmeckt das gut.
4. Woche
Die Welpen haben sich zwar an die neuen Fütterungsmethoden schnell gewöhnt, trotzdem stagnierte das Gewicht. Somit wurden alle Mahlzeiten (3xMilch + 2 Fleisch & Co.) jedem der Welpen einzeln gefüttert.  Es konnten Gewichtszunahmen verzeichnet werden. Bounty war zwar vor Ort durfte oder auch konnte nicht zu ihren Welpen. Ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich trotz aller Medikamente und Infusionen. Die entzündete Zitze wurde rund um die Uhr gekühlt. Es half alles nicht. Sie wurde per Überweisung unserer Tierärztin am 25. Tag  in der Tierklinik in Greven stationär aufgenommen. Dort wurde alles versucht dem Erreger auf die Spur zu kommen. Bounty muss solange in der Klinik bleiben bis keine Gefahr mehr für die Welpen besteht. Die verstehen die Welt nicht mehr. Keine Milch, na ja geht auch anders. Aber nichts ersetzt das Kuscheln mit Mama auch wenn Oma noch da ist.
5. Woche
Hurra Mama ist wieder da. Am 31. Tag kam der erlösende Anruf von der Tierklinik. Bounty durfte wieder nach Hause. Weitere Maßnahmen zur Restaurierung der Milchbar können zu Hause gemacht werden. Für die Welpen ist die Baustelle tabu.  Nicht so leicht für Bounty. Sie möchte gerne kuscheln oder zärtlich sein mit ihren Welpen. Diese suchen aber sofort dann immer die Milchbar auf.  Klappt nur mit Hilfe oder mit Body u. Hose. Am 32. Tag wurde der DNA Test gemacht. Bei allen Welpen wurden jeweils mit zwei Stäbchen – Abstriche im Maul gemacht. Kam nicht gut an. Alle waren motzig danach und flitzen wie angestochen durch den Welpenauslauf. Am 35. Tag bekamen Alle ein Halsband umgelegt. Erstmal nur am Tag. Jeder versucht mit kratzen das Ding wieder los zu werden. Klappte nicht. Vielleicht können die Geschwister bei der Befreiung helfen. Versuche dazu gab es genug. Irgendwann einfach ignorieren, es gibt wichtigeres. Zeit mit Mama genießen.
6. Woche
Alles läuft fast wieder rund. Bounty geht es immer besser. Die Welpen zeigen einen sehr guten Appetit. Egal ob es Fleisch & Co. oder Milchmahlzeiten gibt. Nie bleibt etwas für Mama oder Oma übrig. Alle tragen ihre Halsbänder nun rund um die Uhr. Stört kaum noch. Die kleinen Fellmonster spielen gerne und viel.  Da wird auch schon mal in Brüderchens Rute gebissen oder der Schwester das Ohr ausgelutscht. Wenn es zu heftig wird, schreit einer und der andere lässt vielleicht los. Aufmerksam von Bounty oder auch von Ciba beobachtet. In den frühen Morgenstunden – kaum erwacht – werden alle nach draußen zum lösen gebracht. Das gilt nach jedem Schlaf. Außer es ist draußen zu heiß. Der Outdoor-Welpenauslauf wird super von Allen genutzt. Am 39. Tag wurde wieder entwurmt. Am 40. Tag bekamen Alle das Rindfleisch aus Dosen. Dazu dann noch etwas Öl, Mineralien, Gemüse u. Obst. Kam auch gut an und keiner hatte gesundheitliche Probleme. Verschiedene weitere Sorten an Dosenfutter stehen zur Testung bereit.
7. Woche
Wie die Zeit vergeht. Die sieben Zwerge wachsen und gedeihen prächtig. Die Kleinen schlafen nicht mehr so viel wie sonst. Nur in der Nacht am Stück etwas länger. Da werden nur noch die Plätze mal getauscht ansonsten bleibt es zwischen Mitternacht und 4.30 Uhr ruhig. Dann sind plötzlich Alle wach da Ciba & Bounty momentan zu dieser Uhrzeit einen Spaziergang machen. Die Lütten dürfen dann ins Außengelände zum lösen. Klappt öfters, aber nicht immer. Vor lauter rennen u. toben vergessen die das auch schon mal. Kaum drinnen wird das nachgeholt. Mittlerweile haben alle Welpen bereits ihre neuen Familien kennen lernen dürfen. Es wurde viel geknuddelt, Fotos gemacht, beim Fressen geholfen oder nur dabei zugeschaut. Selbst der Papa des Wurfes Aiko von der Nussbaumer Höhe mit seiner Familie war extra aus Leipzig gekommen um seinen Nachwuchs mal in live zu erleben. Bald bekommt er ab und an Gesellschaft. Seine Tochter Curry wird mit in den Familienverband aufgenommen und wohnt dann nicht weit von ihm entfernt. Mit weiterem Besuch aus dem fernen München für den süßen Calle verbrachten Alle einen schönen Tag. Außerdem hat uns in der Woche auch noch Deery vom Flawenjupé mit seinen Leinenhaltern besucht. Die Welpen zeigten keine Scheu und tobten rund um ihn herum. Er ging sehr vorsichtig mit Allen um. Bei der Milchmahlzeit gönnten ihm die Welpen auch eine Portion. Deery verputze alles ratzfatz und ließ den Welpen dann nur noch den Napf zum ausschlabbern.
8. Woche
Über Nacht wachsen den kleinen Fellmonstern längere Beine. So scheint es, denn das Tempo in der Fortbewegung hat gefühlt jeden Morgen zu genommen. Es werden Haken geschlagen um das erwischte Leckerlie vor Allen zu verteidigen oder sich in Sicherheit zu bringen. Egal ob drinnen oder draußen das Tempo hat deutlich zu genommen.  Drinnen macht es spaß  den Wischmop zu jagen und wer schnell genug ist darf eine kleine Runde mitfahren. Draußen finden es Alle spannend wenn die kleinen Knödel eingesammelt werden. Jeder versucht die Beutel zu erhaschen um dann drauf herum zu kauen. Klappt sehr selten. Es wird getobt unter flatternden Tüchern.  Aufgestellte Wasserbehälter werden erkundet, geplanscht und mittlerweile auch voll durch die Anlage bis die Rampe hoch gezogen. Verschiedene Kisten werden erklommen und verteidigt. Die Schaukel ist bei Allen beliebt sei es darauf oder darunter als Schattenplatz. Egal was den Spielplatz bereichert, alles wird sofort in Beschlag genommen und reichlich genutzt. Dann stört sich keiner mehr daran wenn mal die Kreissäge angeworfen wird. Der Notarzt mit viel Lärm vorbei fährt. Die Mülltonnen umfallen. Der klappernde Dosensack kommt. Auch wenn Ciba u. Bounty öfters bellen stört das die Welpen nicht in ihrem Spiel. Bellen können die Lütten mittlerweile auch schon recht gut. Die noch zarten Stimmchen werden dementsprechend rund um die Uhr trainiert. Es wurde wieder mal entwurmt. Diesmal am 50. Tag. Wie die Male davor hatte keiner Probleme.   In dieser Woche gab es auch Besuch von zwei begeisterten jungen Damen. Fast einen ganzen Tag Zeit zum Kuscheln u. Spielen mit allen Welpen stand u.a. auf dem Programm. Die Welpen u. ihre Betreuerinnen haben es sichtlich genossen. Bald zieht die kleine süße Lotte nach Bielefeld wo sie schon sehnlichst von den jungen Damen und dem Rest der Familie einschließlich dem Münsterländer Ole erwartet wird.
9. Woche
In den vergangenen Wochen wie auch in dieser bekam der C-Wurf viele Besucher. Ob groß oder klein, alt oder jung, Zweibeiner oder Vierbeiner. Jeder wollte mal die süßen Zwerge sehen und berühren. So wurden sie wie immer schon mit dem Flugtaxi aus dem Welpen Auslauf gehoben, dann entweder geknuddelt oder nach draußen in den Welpen Spielplatz gesetzt. Durch dieses ständige hoch und runter, schaukeln im Garten, Bewegung über Hindernisse werden viele Sinne trainiert. Hilft vor allem wenn das Autofahren ansteht. Da fast Alle bald eine längere Heimreise haben, stand in dieser Woche das Autofahren üben auf dem Plan. Mit der Unterstützung von Bonnie´s (Camila) neuer Chefin konnte wir mit ihrem Wohnmobil das ganze angehen. Es wurden 2 Fahrten gemacht mit jeweils 4 Welpen (Bonnie fuhr zweimal mit). Die Fellnasen wurden getrennt jeweils 2 in einer Transportbox untergebracht. Erst wurde gemeutert. Dann kehrte aber schnell Ruhe ein. Anschließend tobte die Bande - als wäre nix passiert - wieder im Garten rum. Dann kam der Durst. Wasser, na ja wird zwar auch mal getrunken, aber sonst lieber mitgespielt. Nachmittags gibt es immer Bio Ziegenmilch pur aus dem Tetrapack für Alle – es wird um die Wette geschlabbert. Frisch gestärkt bekam Lotte und Capri dann Besuch. Für Lotte  kam aus Bielefeld die gesamte Familie und diesmal auch dabei Ole (Münsterländer) Die beiden Vierbeiner konnten sich so zum ersten Mal kennen lernen. Sympathie war vorhanden. Eine Herzbergerin kam extra aus dem Harz angereist, um Capri  endlich wieder in die Arme schließen zu können. Freunde besuchten uns und brachten Deacon mit. Ein rundum schöner Tag.
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